| Golf von Neapel |
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Der Vesuv: hier steht die Wiege der modernen Vulkanologie. Die Beobachtungen von Plinius d. Älteren, übermittelt durch die Briefe seines Neffen Plinius d. Jüngeren, gelten als früheste wissenschaftliche Beschreibung eines Vulkanausbruchs. Es ist der 24. August des Jahres 79 n. Chr. - der Tag, an dem der Vesuv wieder erwacht. Seine Aschesäule steigt über 30 km in die Atmosphäre empor, an seinen Flanken schiessen pyroklastische Ströme talwärts. Die Städte Pompeji, Herculaneum und Stabia versinken in den folgenden Stunden unter meterhohen Bims- und Ascheschichten, ihre Einwohner sterben qualvoll in Hitze und giftigen Gasen. Die Eruption des Vesuv anno 79 ist eine der verheerendsten der Menschheitsgeschichte... Die Szenerie des Vesuv bestimmt den gesamten Golf von Neapel, die von ihm ausgehende Bedrohung ist weithin spürbar. Doch auch im Westen der Metropole Neapel schlummern in den Phlegräischen Feldern weitere gefährliche Vulkane. Sie besitzen zwar keine mächtigen Kegel wie der Vesuv, doch die blubbernden und zischenden Gasaustrittsöffnungen machen deutlich, dass man sich hier quasi "auf dem Deckel eines Kochtopfes" befindet. [Klicken Sie auf die Bildchen links] |